Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V.

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Unterhaltsvorschuss: Ausbauen statt schwächen!

Unterhaltsvorschuss ist eine armutsverhindernde Leistung, die zielgerichtet Kinder von Alleinerziehenden unterstützt, wenn sie keinen Unterhalt bekommen. Die im Entbürokratisierungsgesetz geplanten Änderungen drohen den Unterhaltsvorschuss auszuhöhlen, allen positiven offiziellen Verlautbarungen zum Trotz. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) setzt sich für einen Ausbau dieses Instruments ein, statt es zu schwächen.
Um ihre jeweiligen Bundestagsabgeordneten für die große Bedeutung des Unterhaltsvorschusses zu sensibilisieren, wenden sich die Landesverbände Mitte April mit Aktionspostkarten an ihre Abgeordneten und bitten diese, doch mal genauer hinzuschauen!

Statt den Unterhaltsvorschuss zu schwächen...

  • Geplant: Leistungen an Dritte vom Unterhaltsvorschuss abzuziehen
  • Geplant: Rückwirkenden Bezug zu streichen
  • Geplant: Bezugsdauer bei Überzahlung kürzen

...diesen besser ausbauen:

  • Notwendig: Altersgrenze ans Unterhaltsrecht anpassen, also anheben
  • Notwendig: Beschränkung der Bezugsdauer auf maximal sechs Jahre aufheben
  • Notwendig: Kindergeld nicht länger in voller Höhe vom Unterhaltsvorschuss abziehen, sondern wie beim Unterhalt nur die Hälfte

Videodatei der Aktionspostkarten

Musterbegleitbrief an die Abgeordneten


Offener Brief an die Ministerin  Dr. Kristina Schröder

Zum Download des offenen Briefes
Zum Download des offenen Briefes der AGF


Pressemitteilungen:

Berlin, 21. Dezember 2011
Schöne Bescherung: Kürzungen bei den Kindern von Alleinerziehenden
Berlin, 09. Februar 2012
Geplante Änderungen im Unterhaltsvorschuss fallen Alleinerziehenden in den Rücken
Essen, 16. Februar 2012
VAMV NRW Newsletter-Spezial


Stellungnahmen:

Berlin, 11. Oktober 2011
Stellungnahme des VAMV zum Refentenentwurf
Berlin, 23. Januar 2012
Stellungnahme des VAMV zum Gesetzentwurf
Berlin, 16. Februar 2012
Position der AGF zum Unterhaltsvorschuss


Pressestimmen:

TAZ-Artikel vom 28.12.2011
Artikel heute.de (ZDF) vom 18.02.2012