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Familienverbände treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel


Berlin, 21. März 2007

Bekämpfung der Kinderarmut zentrales Thema

Die Vorsitzenden der vier größten deutschen Familienverbände sind heute in Berlin mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu einem Spitzengespräch über zentrale familienpolitische Fragen zusammengetroffen. Im Mittelpunkt ihrer Beratungen standen Maßnahmen gegen Kinderarmut. "Wir haben uns bei der Bundeskanzlerin für eine Erhöhung des Kindergeldes eingesetzt", sagte Elisabeth Bußmann, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) und Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Das Kindergeld sei ein wirksames Instrument zur Bekämpfung von Kinderarmut, die in Deutschland rund zwei Millionen Kinder betrifft. Die Familienverbände wiesen auch darauf hin, dass der notwendige qualitative und quantitative Ausbau der Kindertagesbetreuung nicht durch Geld finanziert werden darf, auf das Familien einen Anspruch haben.

Elisabeth Bußmann wertete das Treffen mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Ausdruck des hohen Stellenwertes der Familienpolitik bei der Bundesregierung. Den in der AGF zusammengeschlossenen Verbänden liege an einer ideologiefreien und sachlichen Auseinandersetzung, die an der Wahl- und Entscheidungsfreiheit der Eltern und am Wohl des Kindes orientiert ist, betonte Bußmann.

In der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen e.V. sind folgende Verbände zusammengeschlossen:

Deutscher Familienverband (DFV)
Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf)
Familienbund der Katholiken (FDK)
Verband alleinerziehende Mütter und Väter (VAMV)