DER VAMV

allein erziehend - nicht ohne!

Was ist neu 2019?

Höherer Kindesunterhalt
Neue Kindesunterhaltsbeträge in der Düsseldorfer Tabelle

Ab Januar 2019 gelten neue Beträge für den Kindesunterhalt. Diese werden durch die Düsseldorfer Tabelle festgelegt, die die Leitlinien für den Unterhaltsbedarf vorgibt. Der Mindestunterhalt wurde zum 1. Januar 2019 wie gesetzlich vorgeschrieben an das durch die Mindestunterhaltsverordnung 2017 prognostizierte Existenzminimum angepasst.

Die gute Nachricht ist: Dadurch steigen die Unterhaltsbeträge in der ersten Stufe gegenüber der Düsseldorfer Tabelle 2018 um Beträge zwischen 6 und 9 Euro an. Leider gibt es auch zwei schlechte Nachrichten: So wurde erstens die 2018 erfolgte Heraufsetzung der Obergrenze für die Einkommensgruppe 1 der Düsseldorfer Tabelle von 1.500 Euro auf 1.900 Euro beibehalten, so dass auch weiterhin wesentlich mehr Kinder mit dem Mindestunterhalt auskommen müssen. Zweitens liegt der Mindestunterhalt unter dem Existenzminimum. Hintergrund ist, dass das Justizministerium 2017 mit dem in der Mindestunterhaltsverordnung prognostizierten Wert 2 Euro zu niedrig lag. ... mehr
 

Stellungnahmen

Stellungnahme zum Entwurf des "Starke-Familien-Gesetzes"

Berlin, 27. November 2018. Der VAMV begrüßt grundsätzlich den Willen der Bundesregierung, gegen Kinderarmut vorzugehen. Das Starke-Familien-Gesetz soll hierfür den Kinderzuschlag sowie das Bildungs-...mehr

Pressemitteilungen

Starkes-Familien-Gesetz auch für Alleinerziehende stark machen

Berlin, 13. Februar 2019. "Der Kinderzuschlag muss konsequent für Alleinerziehende verbessert werden, damit diese nicht länger im Bermudadreieck von Unterhaltsvorschuss, Kinderzuschlag und...mehr

Der Bestseller! Das VAMV-Taschenbuch in der 23. Auflage 2019

Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung? Was sind meine Ansprüche? Welche Rechte hat mein Kind? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie im Taschenbuch: Alleinerziehend - Tipps und Informationen.

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Breites Bündnis fordert die Aufhebung von § 219a StGB

Berlin, 23. April 2018. In einem Offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD fordern 26 Verbände und Organisationen  in einem breiten Bündnis gemeinsam den §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte.