DER VAMV

allein erziehend - nicht ohne!

Kindesunterhalt: VAMV fordert Solidarität nach Trennung!

Das Unterhaltsrecht für Kinder soll reformiert werden. Das wird insbesondere die unterhaltsrechtlichen Folgen für eine Betreuung im paritätischen Wechselmodell und bei erweitertem Umgang betreffen. Der Gesetzgeber muss hierfür faire Unterhaltsregelungen normieren, die weder den ökonomisch schwächeren Elternteil noch das Kind benachteiligen und gewährleisten, dass die Existenz des Kindes in beiden Haushalten gesichert ist.
Unter Beachtung der Lebensverlaufsperspektive muss dabei die Gestaltung des Familienlebens vor der Trennung in die unterhaltsrechtlichen Folgen einfließen. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter hat deshalb Eckpunkte für eine Reform des Kindesunterhaltsrechts entwickelt. Im Vordergrund steht dabei die Einführung eines Grundsatzes familiärer Solidarität nach Trennung.
Pressemitteilung
Solidarität nach Trennung – Worum geht es?
Die Forderungen im Überblick
Positionspapier: Eckpunkte für eine Reform des Kindesunterhaltsrechts

Starke-Familien-Gesetz - Verbesserungen für Alleinerziehende

Seit 1. Juli 2019 ist der Kinderzuschlag (KiZ) für Alleinerziehende geöffnet: Der Gesetzgeber hat die Anrechnung von Kindeseinkommen mit dem "Starke-Familien-Gesetz" verbessert. Ab dem 1. Januar 2020 treten weitere Verbesserungen bei der Anrechnung von Elterneinkommen in Kraft. Wurde Ihr Antrag bisher abgelehnt? Möglicherweise besteht jetzt ein Anspruch oder es könnte sich lohnen, 2020 einen neuen Antrag zu stellen!
Der KiZ ist ein Zuschlag zum Kindergeld von bis zu 185 Euro pro Kind. Der KiZ soll Eltern unterstützen, die mit ihrem Einkommen zwar für sich selbst, aber nicht für ihre Kinder sorgen können.
Den Flyer finden Sie hier.  

10 Euro Kindergeld mehr, 10 Euro Unterhaltsvorschuss weniger: Alleinerziehende, gebt Eurer Empörung Ausdruck!

Alleinerziehende erleben derzeit eine böse Überraschung: Zum 1. Juli wird ihnen der Unterhaltsvorschuss gekürzt! Bei 714.000 Kindern von Alleinerziehenden sinkt der Unterhaltsvorschuss um den gleichen Betrag, um den das Kindergeld ansteigt.
Kinder, die Unterhaltsvorschuss beziehen, haben weniger Geld zur Verfügung, als Kinder, die Mindestunterhalt vom anderen Elternteil bekommen: Ihnen fehlt ein Betrag in Höhe des halben Kindergeldes – ab Juli sind das 102 Euro.
Sozial- und Familienleistungen sind so schlecht aufeinander abgestimmt, dass der Unterhaltsvorschuss ab Juli 2019 gegenüber 2018 sogar um einige Euro sinken wird: Hier wird erschreckend klar, dass Alleinerziehende durchs Raster fallen.

Machen Sie mit! Der VAMV hat eine Protestaktion gestartet, bei der die Petition eines Mitglieds des Landesverbandes NRW mit gezeichnet und eine Protest-Email an Ministerin Giffey verschickt werden kann.

Zur Protestaktion "Höheres Kindergeld auch bei Unterhaltsvorschuss!" geht es hier.
Lesen Sie die Pressemitteilung zur Protestaktion.

Stellungnahmen

Positionspapier: Eckpunkte für eine Reform des Kindesunterhaltsrechts

Berlin, 25. September 2019. Das Positionspapier steht unten als Download für Sie bereit.mehr

Pressemitteilungen

Familienorganisationen warnen vor versteckten Steuererhöhungen für Familienbildungsangebote

Berlin, 27. September 2019. Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität warnt die AGF vor der versteckten Erhöhung der Umsatzsteuer für...mehr

Der Bestseller! Das VAMV-Taschenbuch in der 23. Auflage 2019

Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung? Was sind meine Ansprüche? Welche Rechte hat mein Kind? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie im Taschenbuch: Alleinerziehend - Tipps und Informationen.

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Was ist neu 2019?

In 2019 gibt es zahlreihe Änderungen: beim Kindesunterhalt und Unterhaltsvorschuss, Kindergeld und Regelsätze steigen. Auch Informationen zu gesetzliche Neureglungen wie der Brückenteilzeit finden Sie hier.